Die Uehlin-Häuser im Februar 2019 aus Sicht der Scheffelstraße

Die Uehlin-Häuser im Februar 2019 aus Sicht der Scheffelstraße

Und wieder zu den Uehlin-Häusern

„Irgendwie im falschen Film“ wähn(t)en sich die Grünen-Fraktionsmitglieder und ihre Gäste bei der Beschlussvorlage zum Abbruch des denkmalgeschützten Uehlin-Gebäudes (TOP 8 GR am 29.1). „Da weisen wir mit Schildern auf die historische Altstadt hin und reden von traditionsbewusst in die Zukunft, und dann einfach abreissen?“ nicht nur für Gemeinderat Jürgen Fremd passt da was nicht ganz zusammen. Die Grünen können auch nicht nachvollziehen, dass sie anscheinend die einzige Fraktion sind, der etwas am Erhalt dieser Gebäude liegt, was übrigens seit Jahren auch Beschluss des gesamten Gemeinderats gewesen sei. Noch vor einem Jahr habe es ja auch eine entsprechende Ausschreibung der Häuser gegeben.

Wer das Gebäude damals bereits von innen gesehen habe, wisse auch, dass sich der Zustand durch den Brand letztlich auch nicht massiv verschlechtert habe, hieß es dazu in der Runde. Insofern gelte es weiterhin, mit möglichen Investoren über den Erhalt und ein dem Wohle der Bevölkerung entsprechendes Nutzungskonzept zu verhandeln. Erst wenn sich dabei herausstellen sollte, dass für die Kommune kein akzeptables Angebot zu erreichen sei, könne eine Entscheidung zum Abbruch gefasst werden.

Nun vorschnell diesen einfach zu beschließen, sei sicher nicht im Interesse eines bewussten Umgangs mit den Traditionen und der Geschichte Schopfheims, auf die wir zurecht stolz sein können, geben sich die Grünen zuversichtlich, dass auch den anderen Fraktionen dies wichtig sei. Beim Museumskeller habe sich ja auch gezeigt, dass mit gutem Willen von vielen Seiten und unter Einbeziehung engagierter EinwohnerInnen einer der Schopfheimer „Schätze“ sicht- und benutzbar bleibe, so das Fazit der Grünen.

Verwandte Artikel